Herzlich Willkommen in der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des St. Joseph Krankenhauses Berlin

Was uns am Herzen liegt.....

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
ein Krankenhausaufenthalt ist für den Patienten häufig mit Unannehmlichkeiten, Schmerzen, in Einzelfällen auch mit Erkrankungen verbunden, welche die weitere Lebensführung verändern. Wir wollen Sie auf diesem Wege nicht alleine lassen.
Oberstes Ziel unsere ärztliches Handelns ist es, Ihnen modernste und adäquate Untersuchungs- und Behandlungsmethoden anzubieten, die Sie möglichst wenig belästigen, Ihrer Situation gerecht werden und Behandlungsergebnisse ermöglichen, die sich an international veröffentlichten und etablierten Resultaten orientieren. Dazu gehört neben der möglichst breiten Anwendung minimal invasiver Untersuchungs- und Behandlungstechniken ( endoskopische Chirurgie) auch eine möglichst adäquate Schmerzbehandlung während und nach den Eingriffen sowie ein möglichst kurzer Krankenhausaufenthalt. Die Ergebnisse unseres ärztlichen Handelns werden in regelmäßigen Abständen durch uns selbst überprüft und mit bekannten Standards verglichen.


Darüber hinaus wollen wir, Ärzte und Pflegekräfte, Ihnen den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten und Ihnen auch in schwierigen Situationen fürsorglich und helfend zur Seite stehen. Dies gilt bei uns sowohl für den Patienten als auch für die Angehörigen, sofern sie unseren Rat und unsere Hilfe benötigen.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen helfen und Ihre Wünsche erfüllen können.
Ihr
Chefarzt Prof. Dr. Reiner Kunz

Wissenswertes zum Aufenthalt

Wie lange muß ich nach einer Operation im Krankenhaus bleiben?

Viele Operationen können ambulant durchgeführt werden. Bei anderen ist ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus zwingend erforderlich. Zur Länge des stationären Aufenthaltes geben wir unseren Patienten folgende Empfehlungen:
Unsere Patienten sollten im Krankenhaus bleiben, solange in der frühen Phase nach einer Operation Störungen im Heilungsverlauf auftreten können. Bei regulärem, störungsfreien Verlauf (bei der laparoskopischen Gallenblasenentfernung z.B. nach 24 - 36 Stunden) ist eine stationäre Behandlung nicht mehr zwingend erforderlich, wenn eine ausreichende medizinische und soziale Betreuung zu Hause gewährleistet ist.
Über den Zeitpunkt der Entlassung entscheiden dann die Patienten selbst mit.
Wesentliche Kriterien sind in der Regel: Alter, Art und Therapie der Erkrankung und Nebendiagnosen, Wohnverhältnisse und soziales Umfeld, Ausmaß der notwendigen medizinischen Versorgung und Sicherstellung einer ev. nötigen Schmerztherapie.
Unsere Ärzte informieren die Hausärzte, unser Sozialdienst organisiert notwendige Hilfen für Sie zu Hause.

Mit diesem Konzept konnten wir für viele Behandlungen die Aufenthaltsdauer auf Wunsch und mit Einverständnis der Patienten auf ein Mindestmaß verkürzen.


Wozu ein Nachsorgetelefon?

Auch große und größte Operationen können in einem kurzen stationären Aufenthalt vorgenommen werden. Hierzu gehören z.B. Dickdarmeingriffe im Rahmen der Fast Track Chirurgie. Auf Grund der geringeren operativen Stressreaktion sind Patienten bereits nach 3-4 Tagen nach der Operation wieder mobil und fit und können entlassen werden.
Da aber bei diesen Eingriffen auch noch nach 8-10 Tagen Störungen des Heilungsverlaufes auftreten können, bieten wir diesen Patienten das Nachsorgetelefon als "Service-Hotline" an. Das Nachsorgetelefon ist 24 h am Tag besetzt. Alle Unsicherheiten und Probleme m Heilungsverlauf können telefonisch besprochen und eine notwendige Vorstellung beim Hausarzt oder in unserer Klinik falls notwendig terminiert werden.


Wie können Bluttransfusionen vermieden werden?

Blut ist ein besonderer Saft!
Nicht nur in der Weltliteratur. Damit Bluttransfusionen sicher sind, gibt es in Deutschland ausführliche und eindeutige Gesetze. Aber warum Blut geben, wenn es nicht unbedingt nötig ist" Die chirurgische Abteilung hat auf Basis wissenschaftlicher Studien für sich Regeln aufgestellt, wann Bluttransfusionen notwendig sind und wie sie vermieden werden können. Dazu gehört u.a. eine blutsparende OP-Technik, eine genaue Abschätzung der Ausgangssituation und des Heilungsverlaufes und eine intensive Überwachung jedes einzelnen Patienten.
Um den aktuellen Wissensstand zusammenzufassen, führten Anästhesiologische und Chirurgische Abteilung am 14.11.2003 im Rahmen des SJK-Forum ein nationales Symposium zu "Sinn und Unsinn blutsparender Maßnahmen bei Operationen" durch.
In Vorbereitung des Kongresses und auf Grund der wissenschaftlichen Vorträge konnten in der Chirurgischen Abteilung des St. Joseph Krankenhauses die Anzahl der Bluttransfusionen deutlich reduziert werden.